Unsere Vision
Wie machen wir unsere Innenstädte wieder zu einem Place to be? Und wie entstehen heutzutage soziale Netzwerke, die diesen Namen auch wirklich verdienen? Mit diesen Fragestellungen haben wir uns bei FlexCity intensiv beschäftigt. Der Vertrauensverlust in die Demokratie, die gesellschaftliche Spaltung aber auch grassierende Einsamkeit gehören dabei zu den zentralen Problemfeldern, für die wir ein Teil der Lösung sein wollen.
Bisherige Lösungsversuche für die Krise der Innenstädte haben meist ein Problem: Es müssen zu viele Stakeholder an einen Tisch gebracht werden, deren Interessen sich nicht selten widersprechen. Auf einige Akteure gibt es zudem teilweise keinen Zugriff, zum Beispiel Immobilienkonzerne weit außerhalb des Stadtgebiets. Oftmals beobachten wir dann nur bedingt zielführende Lösungen wie temporäre Pop-Up-Stores, neue Sitzgelegenheiten oder was mehr Grün.
Mit FlexCity beleben wir öffentliche Plätze mit urbanen Dörfern aus modularen Strukturen, zum Beispiel umgebauten Schiffscontainern. Der so genannte All-Profit-Ansatz führt zu einem Gemeinschaftsprojekt, das Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft kooperativ zusammenbringt.
Die urbanen Dörfer verstehen wir als Plattform für Engagement und Ehrenamt, sie bieten ideale Rahmenbedingungen in zentraler Citylage, um aktiv zu werden und eigene Ideen zu realisieren.
Durch die Modularität des Konzepts ist es leicht auf viele weitere Städte in Deutschland zu übertragen. Ziel von FlexCity ist daher der Aufbau eines breiten Netzwerks aus urbanen Dörfern, in dem alle wechselseitig voneinander profitieren. Hierfür haben wir die Erfahrungen aus unserem Pilotprojekt wissenschaftlich aufbereitet und euch zur schnellen Umsetzung zur Verfügung gestellt.